Auf einen Blick

So war´s... 2015

Hier finden Sie aktuelle Berichte aus dem Leben der Gemeinde:

 

Kindersamstag Thema: „Wie ist das mit dem Tod?“

KiSa Nov 1Am 21.11.15 veranstalteten wir, anlässlich des Ewigkeitssonntags, unseren Kindersamstag zum Thema: „Wie ist das mit dem Tod?“
Nach einer Begrüßungsrunde, mit singen, in der Kirche, gingen wir ins Gemeindehaus, um uns den Film „Die besten Beerdigungen der Welt“ anzusehen. Ein schwedischer Film, der von 3 Kindern handelt, die aus der langenweile  heraus, ihr eigenes Beerdigungsunternehmen gründen. Vom Hering aus dem Kühlschrank, bis hin zum Hamster der Nachbarin, alles wollten sie bestatten. Und es lief sehr gut, bis sie zum Ende des Films beschlossen, am nächsten Tag, vielleicht doch lieber etwas anderes zu spielen.
Nach einer kurzen Nachbesprechung des Films, gingen wir in kleinen Gruppen (ca. 4 Personen) über den Friedhof, um ihn ein bisschen besser kennenzulernen und zu sehen, dass man vor einem Friedhof, eigentlich gar keine Angst haben muss.
Zum Mittagessen, belegten wir zusammen Pizza und aßen zum Nachtisch den Kuchen, den uns Frau Braun freundlicherweise gebacken hat. Ein großes Dankeschön von allen, an dieser Stelle!

KiSa Nov 2Da so ein Mittagessen oft müde und träge macht, ging es danach raus, zur Bewegung. Von „Ente, Ente, Gans“, bis hin zu „Fischer,Fischer...“ rannten und tobten wir, bis uns der plötzlich stärker werdende Regen einen Strich durch die Rechnung machte und wir wieder rein gingen.
Wieder im Trockenen, schauten wir uns den Film: „Wie ist das mit dem Tod“ von dem Reporter Willi Wentzel an (Willi wills wissen), der ein Bestattungsunternehmen besucht und dort alle aufkommenden Fragen zu beantworten versucht. Er spricht auch mit einem Seelsorger, der ihm anhand einer ins Wasser führenden Treppe erklärt, dass wir nicht wissen, was nach dem Tod mit uns geschieht, wir uns aber keinesfalls davor fürchten müssen.
Nach jeder Sequenz stoppten wir, um alle Fragen der Kinder zu klären. Es war eine sehr familiäre Atmosphäre und niemandem Unangenehm, falls ein paar Tränen flossen.

Zum Abschlusskreis, gingen wir zurück in die Kirche, die für den am Sonntag stattfindenden Gottesdienst, schon mit einem Steinkreis, roten Rosen und Kerzen in der Mitte für alle Verstorbenen, dekoriert worden war und sangen Segenslieder. Unsere Kerze in der Mitte leuchtete und so neigte sich der Samstag dem Ende entgegen.

 

„Wie aus Fremden, Freunde werden können.“

KISa Sept 1Am 26.10.2015 fand unser Kindersamstag zum Thema „Wie aus Fremden, Freunde werden können.“ statt.
Wie üblich, starteten wir um 10 Uhr in der Lutherkirche in Pinneberg, und dennoch war es ein ganz besonderer Tag. Wie entschieden uns bewusst dazu, uns mit diesem Thema nicht nur an die Kindergärten und Grundschulen der Umgebung zu wenden, sondern luden auch viele Familien aus den Flüchtlingsorganisationen ein.
Wir sangen Lieder, die durch Zeichen und Bewegung für jeden verständlich waren und fanden beim Scharade-spielen heraus, dass es gar nicht so einfach ist, Dinge zu erklären, wenn man dabei nicht sprechen darf. Doch den Kindern machte das nichts aus. Sie waren sehr schnell im Erraten der Worte und am Ende konnte man sie fast nicht mehr bremsen, soviel Spaß hatten sie.
Nachdem wir die Gruppe in 2 teilten, zeichneten die jüngeren unserer Teilnehmer auf, was das Wichtigste für sie ist, wenn sie „neu“ in einem fremden Land sind. Die älteren erarbeiteten ein Standbild, in dem sie ein Haus darstellten, welches die nötige Einrichtung besitzt und Leute in sich wohnen hat, die einen warmherzig Willkommen heißen und liebevoll aufnehmen.
Nach einer langen Runde Fangen-spielen, auf dem Hof, gab es das Mittagessen. Dazu hat sich glücklicherweise ein Freiwilliger der Pfandfinder aus Pinneberg erklärt, der uns mit Nudeln und Tomatensauce bekochte. Ein Gericht, dass bei allen Kindern großen Anklang fand.
KiSa Sept 2Nach dem Essen durfte noch einmal draußen gespielt werden und wer danach Lust hatte, durfte drinnen Schatzkästchen bemalen und bekleben oder Freundschaftsbänder knüpfen. Alle Anderen durften gerne weiter draußen spielen.

Zum Abschluss, trafen sich noch einmal alle in der Kirche und wir sprachen den Segen zusammen. Es war ein wirklich schöner Tag, mit vielen neuen Erfahrungen und Einblicken in andere Kulturen.

 

 

 

Ausfahrt der „Freunde der Lutherkirche“ am 18.8.2015

Es regnete und regnete…. Eine kleine Armee von Regenschirmen bewegte sich auf den vor der Lutherkirche wartenden Bus zu. Eine Schar mutiger, dem Regen trotzender Leute stieg ein, und keine der angemeldeten Personen fehlte!

IMG 361613 Uhr: Auf ging’s! Petrus hörte nicht auf die optimistische Voraussage unseres Busfahrers. Es regnete und regnete….  Aber Langeweile kam nicht auf. Der Geräuschpegel kündete von angeregten Gesprächen.

Zuerst wurde an einem Privatgarten in Kollmar Halt gemacht, um die Rosenblüte zu bewundern. Während eine Gruppe wagemutig mit dem Eigentümer in die tropfende Pracht schritt, konnte sich die andere unter Dach an dem (hervorragenden) Kuchen und Kaffee erfrischen. Dann wurde getauscht und die 2. Gruppe hatte mehr Glück! Die himmlische Gießkanne hörte tatsächlich auf zu tröpfeln.

IMG 3615Herr Winzek, der Eigentümer des Gartens, ist Hobbygärtner. Umso mehr sind seine gestalterischen Fähigkeiten zu bewundern, die aus dem relativ schmalen Garten mitten in der Elbmarsch ein kleines individuelles Paradies gemacht haben. Schade nur, dass die erste Blüte der Rosen vorbei war und die zweite noch nicht begonnen hatte. Wir verließen das gastliche Haus mit dem Eindruck: „Gärtnern macht zufrieden“.

 

IMG 3622Weiter ging’s nach Glückstadt zur Besichtigung der Stadtkirche. Dort empfing uns Herr Meier, ein sehr kompetenter und geschichtskundiger Stadtführer. Er erklärte nicht nur die wunderschöne Kirche, sondern beschrieb auch kurzweilig die wechselvolle Geschichte Glückstadts von seiner Entstehung unter Christian IV. dem Dänenkönig, der zugleich Herzog von Schleswig und Holstein war, bis zum heutigen Tag.

IMG 3623Eine Andacht mit Pastor Schmidt in der schönen Kirche folgte. Sie machte uns nachdenklich und dankbar dafür, dass wir Nordlichter doch (noch!) in einem gemäßigten Klima leben dürfen.

Um 19 Uhr wieder bei „Luther“ angelangt, zerstreuten wir uns „in alle Winde“. Ein verregneter, doch gleichwohl schöner Nachmittag war zu Ende.

Danke Frau Scharnweber!

Margot von Glasenapp

 

 

 

 

 

Mehr als bunt: Das Gemeindefest der Lutherkirche Pinneberg zum 55. Geburtstag am 5. Juli 2015

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Trotz der Hitze (über 30 Grad) fingen früh am Morgen des 5. Juli 2015 Menschen an, ihre vorbereiteten Infostände aufzubauen.

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DSC 0099Marile Schultz baute früh ihren Fair-Handels-Stand auf.

Er schloss sich direkt an „Luthers Pflanzkisten“ an, die Lutz Steuernagel den ganzen Tag über begleitete und erklärte.

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Kräuter, Kohlrabi und Zucchini sind im Moment besonders ansehnlich.

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Er lud auch zum Fotowettbewerb zum Erntedankfest ein: „Geerntet in Pinneberg“. Zusammen mit dem Stand von Oiko-Credit und dem Repair-Café (Holger Jensen) bildeten sie eine Inforeihe auf dem Parkplatz.

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Eine zweite ergab sich aus den „weißen“ Pavillons des Bibelkreises (Gernot Gabriel) der Kontemplation (Karin Brandt), der Schalom-Meditation, der offenen Kirche (Frau Werkmeister) und dem Handarbeitskreis mit Socken und Decken – in Kombination mit dem Verein der Freunde der Lutherkirche (Renate Scharnweber).

 

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Gegenüber fanden sich die Frauenhilfe, deren Leiterin Erika Stein-Haspelmath Ketten aus Afrika verkaufte,

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das B-Projekt (Der Besuchsdienst der Lutherkirche),

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ein Bücherflohmarkt und die Pinneberger Tafel.

 

DSC 0169Um 11 riefen die Glocken dann alle zum Familiengottesdienst.
Das Team der Kita, Eltern und Pastor Schmidt hatten ein buntes Programm vorbereitet. Psalm 23 führte zu einer Hirtin, die von ihrer Arbeit erzählte. Und dann wurde gebetet, gedankt und gesegnet.

 

 

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Gernot Gabriel wurde mit viel Applaus aus seinem verantwortlichen Amt in der Gemeindeleitung entlassen.

 

 

 

 

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Die zukünftigen Schulkinder der Kita am Blauen Kamp bekamen alle ihre Segen für die weitere Wachstums-Zeit in der Schule und ihr Schaf von der Schafs-Wand geschenkt.
Sie verteilten auf Initiative der Eltern dafür Dank-Sonnenblumen an die Erzieherinnen der Kita und das Team.
Gesegnet gingen wir weiter in den Tag.

 

 

 

Essen sollte es auch pünktlich gegen, deshalb wurde schon früh in der Küche gewerkelt, um 200 Portionen Bio-Gemüse-Couscous zuzubereiten. (Die Zutaten wurden dafür von Freiwilligen bereits am Vortag vorbereitet, wir danken der Pinneberger Tafel für die Ermöglichung der Kühlkette!).

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Das Team rund um Lucia Welzel und Gudrun Steuernagel brachte viel Erfahrung vom Kirchentag in HH mit. Auch dort hatte ein Team an einem Stand auf dem „Abend der Begegnung“ viele Gäste mit diesem köstlichen Essen verwöhnt.

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Pünktlich war alles fertig – alle wurden satt. Leider kamen aufgrund der Wetterlage nicht so viele Menschen, wie erwartet. Zahlreiche Portionen wurden später dann noch eingefroren…

Im Luthersaal gab es Brezeln, Kaffee (vom Fair-Handelns-Stand) und Kuchen. Den ganzen Tag sorgte das Kita-Team dafür, dass alle bedient wurden und der Kaffee nicht ausging.

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Und es gab: WAFFELN!

Junge Frauen aus der Kirchengemeinde und von Brahms-Gymnasium verbrauchten Teig um Teig.

So konnten sie einige Euro Spendengelder für eine Schule in Mali sammeln, die sie in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk unterstützen.

Sie organisierten auch eine Tombola.

 

 

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Getränkestände löschten jeden Durst.

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Für Kinder gab es dann kein Halten mehr:
Der Friedhof hatte viele Dinge für die Kleinen im Angebot:
Bei einem Original Steinmetz konnten Figuren in Steine gehauen werden,

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es gab eine Kinderrallye und Speedy kam zum Einsatz und machte Rundfahrten.

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Dreimal spiele Katrin Nilsson das Kasperle-Theaterstück: „Das verschwundene Geschenk der Lutherkirche“. Die Kleinen redeten ordentlich in ihr Drehbuch hinein.

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Eltern der Kita hatten vor der Kirche Spiele aufgebaut – die Pfadfinder spendierten für die Durchführung ein Sonnensegel.
Nach dem Aufbau mussten sie schnell zurück zu ihrem Zelt – hier warteten die Kinder schon auf ihr Feuer und das Stockbrot.

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Wem am Feuer doch zu warm war, flüchtete zum Kinderschminken unter das Sonnensegel – leider fanden nicht zu viele Kinder den Weg hierher – es war doch irgendwie zu warm… Karen Adler und ihr Team der Kindersamstage machten dafür noch extra Werbung.

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Trotzdem konnten zwei Konfer-Teamer gebastelte Schmuck-Schachteln und Karten verkaufen. Sie erhofften sich einen guten Erlös für eine Freizeitaktivität während der Konfer-Teamer-Reise.

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Kurz nach dem Mittagessen führte die Tanzgruppe Scherrer einige Tänze auf – zum Ende durften die, die wollten, auch mittanzen!

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Die offizielle Friedhofsführung fand trotz tropischer Temperaturen Interessierte.

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Parallel startete das bunte Musikprogramm in der Luther-Kirche.
Den Auftakt machte ein spontanes „Küchenorchester“ – erstaunliche Instrumente kamen zum Einsatz.

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Nacheinander spielten Flöten, sangen Chöre… es war so viel – es konnte gar nicht von allen Bildern geben…

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Und dann kam der Regen… und der hörte leider nicht mehr auf.

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Einige Höhepunkte mussten abgesagt werden (so auch die „Gemeindeschiffsreise….)

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Die Gruppen machten es sich in den Pavillons gemütlich, leider fanden sie keine Interessierte mehr vor ihren Ständen… (aber wer weiß, was dort für nette Gespräche stattfanden…).
Plötzlich wurde das Feuer im Pfadfinderzelt wieder attraktiver …

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Und das Musikprogramm fand auch noch bei den letzten Auftritten große Beachtung.

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Gottfried Kretschmer schrieb einen Luther-Geburtstagssonghier der Text.
Und zum Ende des bunten Festes begeisterte der Gospelchor St. Martin’s Smile mit Gospels, Schwung und Stimmung.

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So sind wir – so ist die Luther-Kirchengemeinde in Pinneberg. Bunt – einsatzfreudig – gastfreundlich – musikalisch – miteinander auf Gottes Erde unterwegs. Das haben wir ausgiebig gefeiert.

Danke an alle für alles – Danke an Gott für unsere Gemeinschaft!

Das war ein schönes Fest!

 


 

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